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Auch in diesem Jahr biete ich in Zusammenarbeit mit der ALSO GmbH den Lehrgang zum Qualitäts-beauftragten/- manager im Sozial- und Gesundheitswesen an

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Bei der Materna Information & Communications SE führe ich seit Jahren regelmäßig Trainings und Traineeprogramme durch. Es lohnt sich ein Blick auf das Karriereportal!

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Das aktuelle Trainingsprogramm und  Coaching-Konzept stehen ab sofort für Sie wieder als PDF-Dateien zum Durchstöbern und als Download bereit.

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SELBSTMANAGEMENT

7. Keep it small first

Ich denke, Sie werden das auch gut kennen. Irgendwie habe ich immer etwas vor, etwas im Kopf, etwas, das ich mit mir herumtrage. In der Regel sind das Dinge, die ich tun müsste, will, könnte oder sollte. Nicht selten geht es dabei um etwas, das ich machen, mir aneignen oder angewöhnen, manchmal auch abgewöhnen, möchte. 

Da geht es mal um eine sportliche Aktivität, wie regelmäßig Lockerungsübungen im Home Office oder abends nochmal kurz raus und im Wald Spazieren gehen. Oder es beschäftigen mich dringend notwendige Aufräumarbeiten in der Garage, im Keller oder Garten und nicht selten trage ich einiges Berufliche mit mir herum, das ich mir aneignen und ritualisieren möchte. Diese Aufzählung könnte ich unendlich fortsetzen.

Immer wieder nehme ich mir davon das Ein oder Andere vor: Ab morgen, jeden Abend, in der Mittagspause und und und … . Das klappt auch stets beim ersten Mal, vielleicht auch noch beim zweiten Mal, aber dann: „ …das erschöpft mich doch zu sehr“ … „die Pause ist einfach zu kurz dafür“… „das Wetter ist ja grauselig um …“ oder „wieder ein wichtiger Termin genau zu der Zeit“! Es kommt also immer etwas dazwischen und dann wieder und wieder: Ich halte nicht durch. Schließlich gebe ich auf: AUS … wieder mal GESCHEITERT!

Ah, Sie wissen also, wovon ich schreibe! Kennen Sie dann zufällig auch Sabina Nawaz, ihre Mikrogewohnheiten aus dem Harvard Business Manager oder gar den Artikel Vergessen Sie Ihren Ehrgeiz!? 

Frau Nawaz schreibt dort über ihre Managerworkshops und wie sie Top-Führungskräften beibringt, ihre Ziele in Mini-Schritten zu erreichen. Etwa so: „Vergessen Sie als Erstes bitte Ihre ehrgeizigen Ziele und überlegen Sie sich stattdessen einen möglichst kleinen Schritt auf dem Weg zu einem Ihrer vorherrschenden Ziele.“ Es braucht dann meist drei bis acht Versuche, bis die Damen und Herren etwas beschreiben, das klein genug für eine so genannte Mikrogewohnheit ist. 

Gefunden habe man es in dem Moment, in dem man zu sich selbst sagt: "Das ist so lächerlich, dass es sich gar nicht lohnt, damit zu beginnen." Das heißt, wenn man sich zum Beispiel vornimmt, jeden Morgen während des Zähneputzens nicht aufs Handy zu schauen, nach dem Mittagessen immer erstmal eine 2 – 5 Minuten-Kleinstaufgabe zu erledigen oder nach Feierabend erstmal zwei Kniebeugen zu machen.

Mikrogewohnheiten sind also erste Schritte, die so winzig sind, dass man laufend Gefahr läuft, sie schnell zu vergrößern. Wem die zwei Kniebeugen nach zwei Tagen albern vorkommen, sollte dennoch, so Frau Nawaz, dabei bleiben. Eine Verdoppelung und Verdreifachung führt so schnell dazu, dass man eine Menge wählt, die für eine feste Gewohnheit ganz einfach zu groß ist. Schon bald kommt man an Grenzen, schafft durch die Länge Raum für Störungen oder schafft es aufgrund der Anstrengung und damit der Nicht-Umsetzbarkeit nicht immer, sich daran zu halten. Schon ist es vorbei mit dem hoch gesteckten Ziel. 

Also: Keep it small first - und bleiben Sie mindestens zwei Wochen beim ersten Schritt, bevor Sie gaaanz allmählich steigern. 

Zur Unterstützung und Festigung können Sie noch Folgendes tun. 

1. Das neue Verhalten mit einer bereits vorhandenen Gewohnheit verknüpfen, wie etwa die Kniebeugen immer beim Entspannungskaffeekochen machen 

2. Sich einen Mikrogenossen suchen und sich mit dem- oder derjenigen regelmäßig austauschen (Lernpartnerschaft). 

3. Eine ganz einfache Ja-Liste anlegen: Neue Gewohnheit irgendwo – möglichst öffentlich –hinschreiben und täglich ein J oder N dahinter setzen.

So, und nun arbeite ich an meinen Mikrogewohnheiten ... noch liegt mein größtes Problem beim „too small“. 

Lassen Sie uns darüber reden!

Leitgedanke ... zum Reflektieren

Man ist schlecht beraten,
wenn man sich nur von Leuten beraten lässt,
die nie widersprechen.

Ludwig Rosenberg

    Wenn Sie dieser Leitsatz anspricht,
tragen Sie ihn ein wenig mit sich und leben Sie ihn einfach mal so,
wie Sie ihn verstehen und wie es Ihnen angenehm ist.

Veröffentlichungen ... als Arbeitsgrundlage für Sie

Kontakt ist Trumpf
Mit Pacing sich und Situationen effektiver managen

Handbuch Sozialmanagement - Soziale Unternehmen erfolgreich führen,
Raabe Verlag, 
ISBN : 978-3-8183-0500-0

Übergänge gemeinsam gestalten
So gestalten Sie Veränderungsprozesse mit ihren Mitarbeitern

Handbuch Sozialmanagement - Soziale Unternehmen erfolgreich managen
Raabe Verlag 
ISBN: 978-3-8183-0500-0

Fehlermeldung mit System
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Personalpraxis in der stationären Altenpflege
Raabe-Verlag, 
ISBN: 3-8183-0524-2


Lust auf Leistung
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Vertrauen Sie auf Ihr Urteil
Mitarbeiterbeurteilung

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Organisation in sozialen Dienstleistungunternehmen

Steinbeis Business Academy
Steinbeis-Transfer-Institut IMAGS
1. Auflage 2006

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Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen

ALSO Akademie GmbH, Verlag GK-Quest
1. Auflage 2013
ISBN: 978-3-942954-05-1

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EMCL - Entwicklung  Management  Coaching  &  Lernen